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Recht

Restlicht-Nachtsichtgeräte

Restlichtnachtsichtgeräte und Infrarotscheinwerfer zur unsichtbaren Aufhellung.
Der Anbau von Nachtsichtgeräten an Zielhilfsmitteln ist in der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahmen verboten. Jäger müssen einen Antrag stellen und dann von der unteren Jagdbehörde beauftragt werden. So heißt es in der Verordnung: „Im Verordnungsweg wird das sachliche Verbot des § 31 Absatz 1 Nummer 10 Buchstabe a JWMG in Bezug auf die Verwendung künstlicher Lichtquellen sowie Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel (z.B. Zielfernrohre), die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind, beim Fang oder Erlegen von Schwarzwild eingeschränkt. Daneben bestehende Vorgaben des Waffenrechts bleiben unberührt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist im Einzelfall eine Beauftragung im Sinne des § 40 Absatz 2 des Waffengesetzes (WaffG) durch die unteren Jagdbehörden möglich. Diese richtet sich auch nach den örtlichen Gegebenheiten und kann durch die untere Jagdbehörde befristet erteilt werden. 

Wir als Jäger von JagdAbsehen.de befürworten unter Einhaltung aller Vorschriften und Gesetze diese Technologie zur Eindämmung der ASP (Afrikanische Schweine Pest, diese bereitet den infizierten Tieren höllische Qualen bis zum Ableben, ist höchstansteckend und auf den gesamten Hausschweinbestand übertragbar) für waidgerechtere Jagd mit weniger Leiden für die Kreatur durch exakteres Arbeiten. Jeder Jäger ist eigenverantwortlich für sein Handeln. Wie sieht es im jeweiligen Bundesland aus? Informieren Sie sich im Internet! Unter diesem Link ist ein interessantes PDF-Dokument vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags abrufbar: Schwarzwildjagd mit Nachtsicht- und Nachtzielgeräten: https://www.bundestag.de/blob/549326/f96ae784052b8e8da4fa0e2431af3054/wd-5-001-18-pdf-data.pdf