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LAHOUX

Lahoux Optics ist ein niederländisches Familien-Unternehmen mit Sitz in Haarlem und bietet neben einer großen Auswahl an Restlichtverstärkern auch eigene Wärmebildgeräte an. Seit über 25 Jahren beschäftigt sich Lahoux mit Nachtsichtgeräten, seit 2013 werden eigene Geräte gebaut. Die Planung, Herstellung und Montage finden komplett in den Niederlanden statt. Lahoux Nachtsichtgeräte zeichnen sich durch eine sehr gute Bildqualität, präzise Herstellung, Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Verwendet werden ausschließlich stoßfeste Photonis Bildverstärkerröhren der neuesten Generation.

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Recht

Restlicht-Nachtsichtgeräte

Restlichtnachtsichtgeräte und Infrarotscheinwerfer zur unsichtbaren Aufhellung.
Der Anbau von Nachtsichtgeräten an Zielhilfsmitteln ist in der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahmen verboten. Jäger müssen einen Antrag stellen und dann von der unteren Jagdbehörde beauftragt werden. So heißt es in der Verordnung: „Im Verordnungsweg wird das sachliche Verbot des § 31 Absatz 1 Nummer 10 Buchstabe a JWMG in Bezug auf die Verwendung künstlicher Lichtquellen sowie Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel (z.B. Zielfernrohre), die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind, beim Fang oder Erlegen von Schwarzwild eingeschränkt. Daneben bestehende Vorgaben des Waffenrechts bleiben unberührt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist im Einzelfall eine Beauftragung im Sinne des § 40 Absatz 2 des Waffengesetzes (WaffG) durch die unteren Jagdbehörden möglich. Diese richtet sich auch nach den örtlichen Gegebenheiten und kann durch die untere Jagdbehörde befristet erteilt werden. 

Wir als Jäger von JagdAbsehen.de befürworten unter Einhaltung aller Vorschriften und Gesetze diese Technologie zur Eindämmung der ASP (Afrikanische Schweine Pest, diese bereitet den infizierten Tieren höllische Qualen bis zum Ableben, ist höchstansteckend und auf den gesamten Hausschweinbestand übertragbar) für waidgerechtere Jagd mit weniger Leiden für die Kreatur durch exakteres Arbeiten. Jeder Jäger ist eigenverantwortlich für sein Handeln. Wie sieht es im jeweiligen Bundesland aus? Informieren Sie sich im Internet! Unter diesem Link ist ein interessantes PDF-Dokument vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags abrufbar: Schwarzwildjagd mit Nachtsicht- und Nachtzielgeräten: https://www.bundestag.de/blob/549326/f96ae784052b8e8da4fa0e2431af3054/wd-5-001-18-pdf-data.pdf 

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NiteSite

NiteSite™, York, England, entwirft und produziert patentierte Nachtsichtsysteme für Sicherheitskräfte oder für nächtliche Tierbeobachtungen. NiteSite™ nutzt die Infrarottechnologie in einer einzigartigen Art und Weise, um ihre Produkte erschwinglicher, zuverlässiger und benutzerfreundlicher als bisherige Nachtsichtprodukte zu machen. Die NiteSite™ Produkte besitzen eine gestochen scharfe und sehr klare Nachtsicht, unabhängig von den Umgebungslichtverhältnissen.

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VIXEN

Der Ursprung des Namens Vixen

In einer Weihnachts-Ballade aus dem Jahre 1822 dichtete der amerikanische Autor Clement Clark Moore (1779-1863): More rapid than eagles his courses they came, And he whistled, and shouted, and called them by name: “Now, Dasher! Now, Dancer! Now, Prancer! And, Vixen! On, Comet! On, Cupid!, On, Donner and Blitzen!” In diesem Gedicht werden die Namen von acht Rentieren des Santa Claus genannt – eines davon heißt „Vixen“ und lieh so dem Unternehmen seinen Namen.

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Testberichte

Ferngläser

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New Foresta 8×56 – Deutsche Jagd Zeitung 12/2012Testbericht DJZ Vixen New Foresta 8×56 2Adobe Acrobat Dokument 960.4 KBDownload

Zielfernrohre

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Vixen Riflescope Prospect 2017 English

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Test Report Vixen 2.5-15×50 Deutsche Jagdzeitung 5/2015Test Report Vixen 2.5-15×50.pdfAdobe Acrobat Dokument 988.0 KBDownload

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Vixen ZF 1-6×24 – Rheinisch-Westfälische Jäger 08/2012ZF 1-6×24 – RWJ – 8-2012.pdfAdobe Acrobat Dokument 340.2 KBDownload

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Vixen ZF 1-6×24 – Büchsenmacher 12/2012ZF 1-6×24 – BueMa – 12-2012.pdfAdobe Acrobat Dokument 1.2 MBDownload

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Vixen ZF 6-24×58 – St. Hubertus 2013Testbericht Vixen ZF 6-24×58 in St.HuberAdobe Acrobat Dokument 2.3 MBDownload

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Vixen ZF 6-24×58 – Deutsches Waffen Journal 04/2013ZF 6-24×58 – DWJ – 4-2013.pdfAdobe Acrobat Dokument 351.5 KBDownload

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Vixen ZF 5-20×50 LRT – Deutsches Waffen Journal 02/2009ZF 5-20×50 LRT – DWJ – 2-2009.pdfAdobe Acrobat Dokument 620.6 KBDownload

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Vixen 1-4×24 Duplex – Deutsche Jagd Zeitung 12/2009ZF 1-4×24 – DJZ – 11-2009.pdfAdobe Acrobat Dokument 654.3 KBDownload

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Vixen 1-6×24 Duplex – Deutsche Jagd Zeitung 01/2016JP_0113 DJZV-Test.pdfAdobe Acrobat Dokument 2.2 MBDownload

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Kaufberatung Nachtsicht

Derzeit gibt es auf dem Markt hunderte, unterschiedliche Modelle von Nachtsichtgeräten verschiedener Hersteller. Einem Einsteiger in das Thema wird das Lesen all der Gerätebeschreibungen samt ihrer mannigfaltigen technischen Informationen kaum einen Erkenntnisgewinn und schon gar eine Entscheidungsvorlage bringen. Man muss schon ein Spezialist sein, um nicht von überhöhten, unrealistischen technischen Werten und Leistungsangaben, die rein dem Kundenfang dienen, in die Irre geführt und zum schnellen Kauf verleitet zu werden. Später im Revier ist dann das Bild vielleicht nicht wie erwartet oder gar unbrauchbar schlecht und das Erwachen groß. Ich persönlich kaufe nicht bei Anbietern, die mit technischen Daten hinter dem Berg halten. Ein schlichtes „das Gerät ist gut – versprochen“ reicht mir bei mehreren Tausend Euro einfach nicht zum Glücklichsein!
Neben den elektrischen und optischen Werten ist es genauso wichtig, auf die mechanischen Werte zu achten wie z. B. auf eine hohe Widerstandsfähigkeit für Beschleunigungen von mehreren Hundert G.
Selbst wenn man wie ich als Dipl. Ing. seit 40 Jahren in der Mikroelektronik, dem Amateurfunk und damit hochfrequenten System sowie Videoüberwachungstechnik und nicht zu vergessen der Jagd verwurzelt ist, muss ich trotzdem bei Produktbeschreibungen der einzelnen Anbieter hie und da schon zweimal genau hinschauen, bevor ich eine Empfehlung an meine Kunden weitergebe. Die nachfolgenden Informationen enthalten Grundwissen über die Nachtsicht und sollen eine Hilfestellung geben, Fachbegriffe besser zu deuten, Werte vielleicht mit anderen Augen zu betrachten und die richtige Wahl des für Ihn am besten geeigneten Gerätes zu treffen.

Unterscheidung Nachtsichtgerät in Restlichtverstärker und Wärmebildgerät:
Alle Restlichtverstärker-Nachtsichtgeräte funktionieren auf Basis der vielfachen Lichtverstärkung im sichtbaren und sichtnahen Wellenbereich des Infrarotlichtes. Der Restlichtverstärker besteht aus einem Objektiv, Bildverstärkerröhre, Stromquelle und einem Okular. Arbeitsprinzip: Das vorhandene, für unser Auge nur noch schemenhaft wahrnehmbare, von der Umgebung reflektierte Umgebungslicht (Restlicht) gelangt durch das Objektiv in die Röhre. Diese enthält vereinfacht gesagt eine Photokathode, die sog. micro channel plate (Mikrokanalplatte), eine fast auf Atombasis gelochte Platte:

Und jetzt tricksen wir die Physik aus: Weil Licht nicht einfach direkt verstärkt werden kann, jagen wir den kaum wahrnehmbaren, durch das Objektiv gebündelten Lichtquantenstrom durch die Photokathode. Diese wandelt den Lichtstrom in einen Elektronenstrom um:

und weiter durch die Eingangsseite der Microchannelplate, (nochmal „zaubern“ – aus 1 mach 1000 – hier werden die Elektronen multipliziert – die eigentliche „Lichtverstärkung“ ist also gar keine, sondern eine Elektronenvervielfachung. Damit die Enttäuschung nicht zu lange anhält, beschleunigen wir die Elektronen noch ein wenig weiter und

lassen diese jetzt sehr, sehr vielen Ladungsträgerchen endlich auf der 
Phosphorschicht einschlagen:

jeder Einschlag wird hier zum sichtbaren Punkt (hier passiert also gar nicht der eigentliche „Zauber“, sondern im Inneren der Bildverstärker-Röhre). Hätten wir sie also vorher nicht durch den Vervielfacher geschickt, würde nur – wenn überhaupt -ein kleines Glimmen entstehen, aber so haben wir die ausreichende Menge „Feuerwerk“, dass am Ausgang etwas passiert – und so setzt sich hier Punkt für Punkt das Bild zusammen – das Ganze so superschnell, dass unser Auge erst das fertige Bild und das dann auch noch in Bewegung sieht. Das Prinzip kennen manche noch vom alten Röhrenfernseher, nur dass hier im Ausgang des Restlichtverstärkers ein einfarbiges, grünliches Bild entsteht. Dieses kleine Bild wird nun durch ein Okular bis zum Auge des Beobachters geleitet – oder eben erst durch ein dazwischen liegendes Fernglas, Teleskop oder Zielfernrohr (letztes nur mit behördlicher Einzelerlaubnis, da das Verbinden von Nachtsichtgeräten und Zieloptiken in Deutschland (noch) verboten ist.

Studien haben gezeigt, dass das Nachterleben für unser Empfinden deutlich natürlicher wirkt, wenn es in schwarz/weiss statt in dem für Restlichtverstärker eher üblichen Grünton dargestellt wird.
Bei einigen High-tech Bildverstärkerröhren (bei unseren Modellen die ONYX™ – Technologie) geschieht die Wiedergabe gegen eine zum Nutzen angemessene kleine Zuzahlung im natürlichen Schwarzweissbild.
BLACK/WHITE (ONYX™) ist die moderne, alternative schwarz/weiß Nachtsichttechnologie und bietet sich insbesondere für jene an, die auf eine
natürliche, das Auge weniger belastende Nachtsicht Wert legen.
Schwarzweissnachtsicht übermittelt darüber hinaus die Informationen bezüglich Kontrast, Formen und Schatten sehr viel klarer. Ein sauberes Ansprechen, also Beobachten des Wildes, ist hier einfacher und sicherer.

Wie sieht nun solch ein Bild aus? Bild 1 zeigt eine mögliche Naturszene durch ein Restlicht-Nachtsichtgerät betrachtet, Bild 2 wenn dieses Gerät (immer die behördliche Erlaubnis und Beauftragung des Jägers vorausgesetzt!) dieses Gerät auf ein Tageslicht-Zielfernrohr vorne aufgesteckt:

Bild 1: Blick durch Restlichtverstärker-Nachsichtgerät auf Spektiv, ca. 150m

Bild 2: möglicher Anblick durch Tageslichtzielfernrohr mit aufgesetztem Restlichtverstärker-Vorsatzgerät ca. 150m, Vergrößerung 10fach (behördliche Genehmigung und Beauftragung des Jägers muss vorliegen, sonst verboten!)

Abschließend, zum Thema Einführung in den Restlichtverstärker, haben wir gesehen, dass im Wesentlichen die Qualitäten eines Nachtsichtgerätes anhand der Röhre und des optischen Systems festgemacht werden können. Je moderner und besser also die Röhre (leider auch: je teurer), desto besser wird das Bild für den Anwender. Im Laufe der Jahre gab es seit 1960 verschiedene Generationssprünge bei Bildverstärkerröhren: zwischen Generation I, Gen. II und Gen. III (mit Unterteilung Gen. I+ und Gen. II+) und den neuesten Entwicklungen liegen also 60 Jahre. Im Gegensatz zu den US-amerikanischen Entwicklern haben die europäischen Entwickler in der Technologie eigene Wege eingeschlagen eigene, fortschrittlicher Technologien entwickelt (Commercial Grade 1441/1451, SuperGen®, XD-4™, XR5™  – die letztgenannten Röhrenarten haben deutlich bessere Abbildungseigenschaften und eine bis zu 5-fach längere Lebensdauer – kosten dafür aber auch mehr als das Doppelte. Wer es sich also leisten kann – kein Fehler, gut investiertes Geld! Und wer nicht kann (oder einfach nicht so viel ausgeben will, 3000-4000 Euro ist ja schließlich auch eher kein Pappenstiel) macht auch keinen Fehler: Egal, welche Röhre gewählt wird bei der Bestellung, wir verkaufen nur die richtig guten Geräte, professionelles Material, das sich z. T. auch im behördlichen Einsatz befindet. Wir kaufen, testen, bewerten, nehmen Reaktionen unserer Kunden war, und lassen dies bei der Auswahl der Produkte immer wieder mit einfließen. Wir beschaffen auch Geräte. Aber eben nicht alle, wenn abzusehen ist, dass die Absichten des Käufers durch das zu erwartende Material enttäuscht würden. Thema wer billig kauft…..

Gute Restlichtverstärker sind HOCHEMPFINDLICHE Geräte was Licht angeht. Dafür sind sie ja gebaut. Damit das Gerät möglichst lange Freude bereitet, Objektivdeckel immer geschlossen lassen im Licht. Öffne ihn nur im dunklen Revier oder im dunklen Raum. Egal ob ein- oder ausgeschaltet.
Die Bildverstärkerröhre, die für „einen Tropfen Licht“ ausgelegt ist, und nicht für „einen Ozean voll“ bleibt so länger „fit“ – bei Wärmebildgeräten ist das Arbeiten am Tag übrigens möglich. Wärmebildgeräte sind ja auch für den Tag- & Nachteinsatz entworfen und somit auch am Tag bei hellem Licht nutzbar, wie wir gleich im Kapitel „Wärmebildkamera – was ist das? “ sehen werden:

Wärmebildkamera – was ist das?
Wärmebildkameras arbeiten eigentlich wie normale Digitalkameras: Sie haben ein Gesichtsfeld, das so genannte Field of View (FOV), das als Teleobjektiv 6-10°, als Standardoptik 20-23° und als Weitwinkelobjektiv ca. 48° betragen kann. Für die Zwecke der Jagd bewegen wir uns im 6°-10° Bereich. Die Wärmestrahlung kann im mittleren Infrarotbereich nur durch Optiken aus Germanium, Germaniumlegierungen, Zinksalzen oder mit Oberflächenspiegeln fokussiert werden. Solche vergüteten Optiken sind im Vergleich zu den gewohnten, in Großserien hergestellten Objektiven im sichtbaren Spektralbereich immer noch ein erheblicher Kostenfaktor bei der Herstellung von Wärmebildkameras. Sie sind als sphärische 3-Linser oder asphärische 2-Linser ausgeführt und müssen beim Starten auf jedes Einzelpixel kalibriert werden.

Jetzt etwas Elektronik & Physik: Um überhaupt ein Wärmebild erkennen zu können, benötigen wir ein Bauteil, das die Wärmestrahlung „spüren“ kann. Solch ein Ding nennt sich Bolometer. Es ist ein Widerstandsthermometer für Strahlungsmessungen, das beim Messen die ankommende Wärestrahlung aufnimmt. Die durch absorbierte Strahlung verursachte Erwärmung führt zu einer elektrischen Widerstandsänderung, die z.B. mit einer Wheatestoneschen Brückenschaltung gemessen wird. Dabei werden sowohl z.B. metallische Platin-Leiter als auch Halbleiter, sog. Thermistoren verwendet. Damit die im Onjektiv aufgefangene Wärme zum Einen nicht verschwindet und zum Anderen, beim Handgerät, die das Gerät haltende Hand keine Falschwärme einleitet, wird die Messung häufig in Vakuumröhren ausgeführt. 

Das Herzstück einer Wärmebildkamera ist ein FPA (Focal Plane Array) – ein integrierter Bildsensor mit Größen von 20.000 bis zu 1 Million Pixel. Jedes Pixelchen selbst ist ein ca.20 x 20 μm² großes Mikrobolometer. Solche 150 Nanometer dünnen thermischen Empfänger werden durch die Wärmestrahlung innerhalb von 10 ms um ca. ein Fünftel des Temperaturunterschiedes zwischen Objekt- und Eigentemperatur erwärmt.

Und jetzt erzeugen wir das Bild, das wir nach sehen werden – und zwar digital: Mit der Eigentemperatur des Bolometers ändert sich wiederum dessen elektrischer Widerstand. Schnelle A/D-Wandler digitalisieren das zuvor verstärkte Videosignal. Eine digitale Signalverarbeitung berechnet für jeden einzelnen Pixel einen Temperaturwert aufgrund der Spannungsunterschiedr und erzeugt so in Echtzeit die bekannten Falschfarben- bzw. Wärmebilder. 

Da sie nicht auf reflektiertes Umgebungslicht angewiesen sind, besitzen Wärmebildkameras viele Verwendungszwecke, und sind in der Lage, Rauch und Nebel zu durchdringen. Wärmebilder sind in der Regel schwarz und weiß, wobei schwarze Objekte kalt und weiße Objekte heiß dargestellt werden. Einige Wärmebildkameras zeigen Bilder in Farbe an, was eine hervorragende Möglichkeit der besseren Unterscheidung zwischen Objekten bei verschiedenen Temperaturen ist.

Kaufen ja, aber welche Geräte taugen für die Jagd?
Je weiter man vom Zielobjekt entfernt ist, desto größer ist der erfasste Bildbereich und damit allerdings auch der Bildausschnitt, den ein einzelnes Pixel erfasst. Wir erinnern uns: Pixel sind die einzelnen Bildpunkte bei opto-elektronischen Geräten, die z.B. in 1024×768 angegeben werden was bedeutet das Bild wird in einer Zeile von 1024 Punkten nebeneinander und in 768 Teilen, die eben jede 1024 Punkte enthalten, aufgeteilt. Es wird oft mit vielen Pixeln, also sehr hoher Auflösung (HD, UHD und weiteren wohlklingenden Begriffen) und einem gewaltigen Gesichtsfeld und digitaler Vergößerung geworben. Liest sich ja ganz nett, aber für unsere Zwecke als Jäger eher, sagen wir mal „erst zu überprüfen“: Situation Revier, Sommernacht, Halbmond, offenes Feld zum Waldrand 300m. Auf 250m sehe ich mit dem neuen Wärmebildgerät deutlich eine Gruppe, sich in Bodennähe befindlicher Objekte, die eine deutliche Wärmesignatur abgeben. Das zum Produkttest neu beschaffte Wärmebildgerät Marke xyz hat ja zum Glück eine digitale Vergrößerung. Ich vergrößere mit Faktor 3: Ich kann jetzt zählen, es sind 2 Objekte, aber immer noch nicht erkennbar, um was es sich handelt. Also nächste Vergrößerungsstufe wählen – 7 fach – das Gerät kann schließlich etwas für knapp 5000 Euro. Nur jetzt kommt die Ernüchterung. Was nutzen uns auf 250m zwei helle, recht scharfe Punkte (Gerät hat ja viele Pixel!) die dann beim „digitalen Zoomen“ durch die Vergrößerung zu dicken weißen Klumpen verschmelzen. KEINE Identifizierung möglich. Fuchs, Rehe, Schweine? Oder Gott bewahre, wilde Camper, dem Jäger stets freundlich gesonnene, vollvegane Naturschützer oder in der gemütlichen, lauen Sommernacht oder ein Liebespärchen bei der Arbeit ?
Warum bekomme ich kein scharfes Vergrößerungsbild – stimmt etwas nicht am Gerät, habe ich eine falsche Einstellung getroffen? Nein, alles so, wie es sein soll.
Erklärung: Wie funktioniert diese digitale Vergrößerung eigentlich? Bei der digitalen Vergrößerung in Kameras wird immer ein mittlerer Bildausschnitt herausgenommen und die Anzahl der Pixel einfach multipliziert, und im Luxus(unfall) auch noch an den Rändern geglättet. Ins Extreme gebracht: Nehmen wir an unsere Kamera hat nur die Auflösung 3×3, das bedeutet der Bildsensor hat insgesamt 9 Pixel (linkes Feld) und ebenso unser Monitor bzw. Okular. Auf Vergößerung 1-fach, also kein Zoom aktiviert, sehen wir den weißen Punkt als solchen noch deutlich. Schalten wir auf Vergrößerungsfaktor 3-fach, multipliziert sich also der mittlere Punkt um 3 x seine Höhe und um 3 x seine Breite, also auf von 1×1 was den Punkt vorher ausmachte, auf jetzt 3×3, was jetzt schlagartig den gesamten Bildschirm ausfüllt. Wir sehen also das Undeutliche nicht schärfer oder deutlicher, sondern das Undeutliche einfach nur viel größer!

Wir sehen also die Problematik bei der digitalen Vergrößerung weniger Pixel.
Ein weiterer oftmals nicht beachteter Punkt: Zeit – genauer gesagt Rechenzeit! Wir kennen das von zu Hause, wenn wir schnaubend vor dem PC warten bis er sich endlich bequemt hat, die Tastatureingabe anzunehmen, oder vom Handy, das irgendwie träge bei „Wischen“ von Bild zu Bild reagiert. Hier fehlt eindeutig Rechenpower und das kostet Zeit. Was hat das jetzt aber mit dem Nachtsicht- oder Wärmebildgerät zu tun?
Von den üblichen Zeitkomponenten wie dem Reaktionsvermögen des Schützen, den mechanischen und chemischen Abläufen bei der Schussabgabe sowie der Flugdauer des Geschosses vom Verlassen des Laufs bis zum Auftreffen am Ziel abgesehen, müssen wir nun noch eine weitere, je nach Gerät große oder kleine Zeitspanne dazuaddieren. Bei der digitalen Vergrößerung, wie das Wort digital schon vermuten lässt, wird ein ausreichend schneller Computer benötigt, dessen Bildprozessor, Datenbus und Cache (Zwischenspeicher) so schnell sein muss, dass Bildänderungen VOR der Kamera mit möglichst wenig Zeitversatz am HINTER dem Gerät, also am Bildschirm wieder ausgegeben werden. Je länger diese Umrechnung also dauert, desto größer ist die Chance für einen Fehlschuss, wenn sich das Stück auf einmal bewegt. Der waidgerecht arbeitende Jäger wartet geduldig, bis das Stück richtig steht und drückt genau im „richtigen“ Augenblick ab. Dabei muss er sich voll und ganz auf den Eindruck verlassen können, den er mit dem Auge registriert und bewertet.
Ist die Datenverarbeitung im Gerät zu langsam, hat er eine träge und verzögerte Ausgabe. Fehlschuss ohne viel, viel Übung auf dem Schießstand am laufenden Keiler vorprogrammiert. Nur – auf welchem Schießstand soll er das probieren dürfen? Hier muss der Gesetzgeber ebenfalls nachbessern – ein solches Bedürfnis ist unseres Wissens nach nicht anerkannt und somit das Schießen über Nachtsichttechnik im Schießstand leider nicht erlaubt. Also bleibt nur zu extrem teuren Geräte zu greifen, die so gut wie keinen zeitlichen Versatz vorweisen, oder auf den digitalen Zoom einfach zu verzichten, und rein über die optische Vergrößerung zu arbeiten.
Schauen wir uns also im Gegenzug dazu den OPTISCHEN Zoom an. Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, bewährte Technik, es wird mit kombinierten, rein optischen Linsen, Prismen usw. gearbeitet, also mit realen, nicht digitalen, noch dazu stromfressenden Komponenten zu tun – sondern wir haben also eine rein OPTISCHE Vergrößerung. Diese nimmt keine Einzelteile heraus, sondern zieht das Bild durch entsprechende Platzierung der Linsen zueinander optisch heran. Je höherwertig diese Linsen sind, je besser die Vergütung (Bedampfung mit Metallpartikeln z. B.), desto besser das Bild. Kennen wir vom Fotoapparat: Optischer Zoom wird irgendwann klötzelig und eundeutlich, optischer Zoom mit einem Teleobjektiv bleibt glasklar, wackeln tun sie beide. Desswegen bei hoher Vergrößerung selbst zur reinen Beobachtung einen Schießstock verwenden, um das Objektiv auf der oberen Gabelung aufzulegen.

Fazit:
Professionelle Geräte haben also entweder einen riesigen, digitalen Bildsensor mit vielen Tausenden von Einzelpunkten, den Pixeln, aus dem beim Zoomen immer noch ein scharfes Bild resultiert, oder eben einen bezahlbaren, guten und modernen Sensor (ab Generation II+) in Abstimmung mit einem hochwertigen optischen System im Gerätegehäuse oder als Sichtgerät als Okularaufsatz.

Im oben genannten Fall habe ich zur Referenz mit unserem LYNX 1×40 Wärmebildgerät die gleiche Szene betrachtet. Das Lynx kann sowohl als Handgerät, als auch Vorsatzgerät betrieben werden. Hinten wird durch einfach und geräuschloses Einschieben die Vergrößerungsoptik aufgeschoben, ja nach Geschmack 3-fach, 5-fach, 7-fach oder 10-fach. Der Unterschied vom professionellen LYNX zum Consumer-Gerät hat sich dahingehend bemerkbar gemacht, dass bei 7-facher Vergrößerung sofort sich hat erkennen und identifizieren lassen, dass sich keine Objekte liegend am Boden, sondern sich zwei Sauen hinter einer niedrigen Dickung befanden. Mit 10-facher Vergrößerung Spiegelreflex auf Schießstock sind sogar auf solche Entfernungen Details auszumachen.

Möglicher Anblick durch ein Wärmebildgerät: Nur die Wärme ausstrahlenden Sauen sind zu sehen. Im Bild sind 2 entscheidende, den verantwortungsvollen Jäger alarmierende Merkmale deutlich zu erkennen, die ihn „den Finger gerade lassen“ zu veranlassen wissen: 2. Stück durch den Schuss in Gefahr verletzt zu werden und „Ist das nicht eine angesäugte Bache?- hier könnten noch immer Frischlinge unterwegs sein! Entscheidung klar: im geringsten Zweifel nicht schießen, sondern am nächtlichen Treiben einfach optisch erfreuen, auch wenn es teilweise Ländergesetze anders sehen – waidgerecht ist vorrangig ! 

Genaugenommen sollte man ja beides haben: Die Möglichkeit, vor dem Schuss über das Wärmebildgerät die Hintergrundgefährdung genau zu beurteilen ist ein grandioser Vorteil. Befinden sich beim Stück, das ich beschießen will, noch andere Stücke? Gefährde ich gar durch meinen Schuss andere in der Nähe befindliche Lebewesen, gar Menschen? Wärmebild eignet sich am Besten zum schnellen Observieren des Geländes auf vorhandene Wärmequellen und auch für das genaue Ansprechen und den Schuss.
Konnte ich den Schuss abgeben über das (genehmigte!) Wärmebildvorsatzgerät vor dem Zielfernrohr, kann ich ohne die Jagdwaffe abzusetzen sehr genau beobachten, wie das Wild zeichnet oder ob das Wild im Feuer lag (wieder viel Jägersprech… also ob es nach dem Treffer noch reflexartig losspringen konnte oder gleich an Ort und Stelle umfiel). Sollte das Stück nicht im Feuer gelegen haben, kann ich mittels meines Wärmebildgerätes gut erkennen, wohin das Wild abgesprungen ist und kann es selbst durch hohes Getreide, Mais, Buschwerk und Bäume weiterhin beobachten ob es noch niedergeht, oder eindeutig die Richtung festlegen, um die Nachsuche zu erleichtern. Wo das bloße Auge – auch mit Restlichtgerät- an die optische Grenze stößt, hilft das Wärmebildgerät bis zu 20m hineinzusehen in eben genannte Vegetation. Anderseits lassen sich mittels eines Restlichtverstärkers wesentlich besser weitere Details am Gesamtbild unterscheiden. Wärmebild hingegen wieder ist auch in der Dämmerung oder bei Nebel, Rauch, Staub einsetzbar, am helllichten Tagmittels Wärmebild Wildrettung vor dem Mähdrescher fällt da sofort ein, der natürlich mit Tageslichtoptik angetragene Schuss und der dabei im Feuer nicht gefallene sondern noch kurz abgesprungene Bock liegt wo? Wärmebild und ein Rundblick genügt oft! Und zu guter Letzt die Ethik: Sprich gerne einmal mit einem Bauern, dem eine Rotte von 60 Sauen in nur einer Nacht eine ganze Maisernte „verarbeitet“ hat. Oder mit einem Mähdrescherfahrer zum Thema Rehkitze im Getreide. Oder mit einem Nachsuchehundeführer, wieviel durch einen zweifelhaften Schuss krankgeschossene Tiere aufgefunden wurden. Ließe sich fast immer vermeiden, wenn diese Geräte eingesetzt worden wären. Wann und was erlegt werden darf, dafür haben wir die wohl mit Abstand schärfsten Gesetze, daran ändert die erlaubte Benutzung überhaupt nichts, nein sie würder vielmehr Schäden und Qualen vermeiden und die Sicherheit in den Revieren erhöhen. Krumme Hunde werden weder durch Gesetze, Schonzeiten, Uhrzeiten, noch deren nicht vorhandenem Gewissen aufgehalten. Wir plädieren daher klar FÜR Nachtsicht. Kontrolliert. Definiert. Waidgerecht.

Zwickmühle? Unentschlossen? Wir können gerne helfen, in dem wir in einem direkten Gespräch beraten. Gerne anrufen 0721-46714753 oder aus dem Ausland (+49)721-46714753 oder per whattsapp unter 0177-2785232 oder über das Kontaktformular einen Rückruf anfordern – wir melden uns zur gewünschten Uhrzeit. Finden wir zusammen heraus, wo die Präferenzen liegen und welche Technologie die passende ist. Und nun viel Spaß bei der Auswahl & im Revier – macht unglaublich Spaß endlich mal zu sehen, wie unglaublich wenig allein man im Wald ist, wenn man allein im Wald ist. Waidmannsheil!

Kontakt zum Kundenservice für einen Rückruf aufnehmen

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Montage

Als Montage bezeichnen wir das Verbindungsstück zwischen der Waffe und der Zieloptik. 

Die  Montage ist ein Begriff aus der Sprache der Büchsenmacher. Es bezeichnet ein Teilstück oder ein ganzes System, um Zubehörteile sicher, präzise und vor allem wiederholgenau an Waffen zu befestigen. Das bedeutet, dass beispielsweise beim Einschießen, Abnehmen der Optik und nach dem erneuten Aufsetzen der Optik auf die Waffe exakt die gleiche Treffpunktlage beibehalten wird. Zu beachten ist bei der Verwendung von Zubehörteilen, dass sich, durch das Zusatzgewicht der Anbaugeräte, das Gewicht der Waffe teilweise stark erhöht und abhängig von der Anbauposition auch der Schwerpunkt verändert. 

Mit Montagen werden nicht nur Zielfernrohre oder Rotpunktvisiere auf der Waffe der Jäger und Sportschützen befestigt, auch Nachtsichtzielgeräte und Zielscheinwerfer finden hier ihre Anwendung bei Behörden und Militär – Ziellaser aber nur im Krimi 

Es gibt zahlreiche Montagevarianten wie die bekannte NATO-Standard Montage Picantinny oder auch Weaver-Schiene, Kippmontage, Schwenkmontage, Tripod usw.

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FOM

FOM, der Leistungswert einer Röhre. Aus dem Englischen wörtlich übersetzt heißt FOM = Figure of merit. Es handelt sich dabei um eine Zahl zur Beurteilung der Performance, der Leistungsfähigkeit eines Systems, hier bei uns dient es der Bestimmung der Leistungsfähigkeit der Bildverstärkerröhre. Dieser Wert lässt sich für alle Röhren mit bekannten Messwerten leicht errechnen und vermittelt einen sehr guten Einblick in die Leistungsfähigkeit und Qualität moderner Röhren. Dieser Parameter wird von den US Behörden auch zur Festlegung der Exporterlaubnis einer Röhre benutzt. Das heißt, der US-Export von Röhren mit sehr hohem FOM wird beschränkt, da dieser Wert den militärischen Nutzen und somit die Leistungsfähigkeit einer Röhre sehr treffend definiert.

Der FOM wird wie folgt berechnet:

S/R x lp/mm
S/R = Signal-Rauschabstand
lp/mm = line pairs/mm = Linienpaare pro mm.


MERKE: Röhren mit sehr hohem S/R=S/N und sehr hoher Auflösung (lp/mm)
haben den höchsten FOM.

Der FOM kann bei Gen. II, Gen. II+, Gen. III, XD-4™ und XR5™ Werte von über 2000 erreichen, was extrem viel ist. Der FOM ist fast immer von Röhre zu Röhre verschieden. Viele, sehr gute Röhren liegen mit dem FOM in etwa bei ca. 1600. Auch Röhren mit erheblich niedrigerem FOM, wie z.B. die 1100i von alpha photonics, können immer noch sehr gut sein. Der FOM ist allerdings nur einer von vielen Parametern, eher eine Leistungsklasseneinteilung der Gesamtröhre. Wichtig ist daher, worüber sich der Jäger vorher im Klaren sein sollte: Welche Anforderungen habe ich an solch ein Gerät, was will ich maximal ausgeben und dann den Händler (der hoffentlich seine Ware kennt und optimalerweise selber anwendet, ob die Röhre den gewünschten Erfordernissen entspricht. 

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Vergütung

Antireflexbeschichtungen werden eingesetzt, um die Reflexion von optischen Oberflächen von Linsen, Objektiven, Prismen oder Platten zu unterdrücken und die Transmission, also die Lichtdurchlässigkeit des Mediums zu erhöhen.

Bei Objektiven und Okularen wie bei Zielfernrohren und Ferngläsern mit einer solchen Beschichtung spricht man hierbei von einer Vergütung.

Weiter kann die Reflexion verringert werden durch den Einsatz mehrerer Schichten mit unterschiedlichem Brechungsindizes. Objektive mit vielen Linsen, wie etwa in Zielfernrohren, wären ohne Vergütungen der Linsen praktisch nicht einsetzbar, denn durch die Reflexionen gehen pro Linse etwa 8 % der einfallenden Intensität verloren, rein durch Wegreflektieren. Vor allem aber kann Licht nach zweimaliger Reflexion zusammen mit dem Nutzlicht aus dem Objektiv austreten und störende Lichtflecke (Reflexe) auf dem Bild verursachen

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Parallaxenfehler

Blickt ein Schütze nicht kerzengerade, sondern etwas seitlich durch das Okular, entsteht ein optischer Fehler, der sogenannte Parallaxenfehler. Ist dies dem Schützen nicht bewusst, können hierdurch schwerwiegende Zielfehler entstehen. Das Ziel erscheint an einem anderen Ort, als es ist

Der physikalische Grund hierfür ist die Positionierung des fokusierenden Auges außerhalb der optischen Achse, also der (gedachten) geraden Linie, die von der Okularmitte zum Ziel verläuft – also sind jetzt die optische Achse und Sehachse sind gegeneinander verschoben.

Bei Zielfernrohren mit Parallaxenausgeich wird der Parallaxenfehler auf die gewünschte Schussentfernung korrigiert, diese wird bei guten Gläsern stets in den technischen Daten zu finden sein. Bei diesen kann mit Hilfe des Parallaxenausgleichs die Bildschärfe nachjustiert werden, um ein gestochen scharfes Zielbild zu erhalten. Vorteil: Stellt man mittels Parallaxenausgleich das Bild scharf, wird die Parallaxe automatisch mit eingestellt.